FÜR EIN UMWELTBEWUSSTES BREMEN

Ich möchte mich dafür einsetzen, dass allen Bremerinnen und Bremern der Zugang zu einer intakten Natur erhalten bleibt. Frische Luft, gesunde Böden, saubere Gewässer, eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt gehören für mich dazu. Zusammen mit den verschiedenen Institutionen, Vereinen, unseren Bremer Landwirten und Imkern und natürlich mit den Bremerinnen und Bremern müssen bedrohte Tier- und Pflanzenarten und ihre Lebensräume in Zukunft besser geschützt werden.

NATUR SCHÜTZEN

Wir haben nur eine Welt

Insektenschutz ist Menschenschutz

Ortstermin beim Bremer Imkerverein auf dem Lür-Kropp-Hof

Bereits 2017 habe ich u.a. einen Antrag zur Unterstützung der Bremer Imkerinnen und Imker und deren Bienenvölker auf dem Landesparteitag der Bremer SPD eingebracht, der auch beschlossen worden ist. Bei mehreren Treffen 2016/2017 mit dem Bremer Imkerverein wurden die alltäglichen Probleme der Imkerinnen und Imker im Lande Bremen thematisiert, und die Möglichkeiten der Politik diese zu unterstützen diskutiert. Gemeinsam entwickelte wir ein ganzes Maßnahmenbündel. Den Antrag finden Sie hier: 16-10 Imkerei

Wenn wir vom „Bienensterben“ sprechen muss uns bewusst sein, dass fast alle Insekten betroffen sind. Für das Sterben gibt es vielschichtige Gründe. Lediglich den Einsatz der Chemie in unserer Landwirtschaft zu nennen ist viel zu kurzsichtig, da gerade unsere Bremer Landwirte sehr dosiert mit den Mittel umgehen. Oftmals sind es unsere eigenen Gärten. Unsere Gärten sind oftmals völlig überdüngt und das Verteilen von Pflanzenschutzmitteln für den eigenen Obstbaum oder die eigenen Rosen erfolgt sehr sorglos. Hier muss es ein Aufklärungsprogramm der Stadt Bremen und Bremerhaven geben. Ich gehe fest davon aus, dass die Garteninhaber die Natur lieben, und aus Unwissenheit so aggieren.

Die Lichtverschmutzung eindämmen

Ein großes Problem für die Insekten ist die sogenannte „Lichtverschmutzung“. Diese bescheibt den Zustand, dass unsere Städte nicht mehr dunkel werden. An Straßenlaternen, Werbetafeln usw. kann man das massenhafte Insektensterben beobachten. Aber auch für andere Tiere, wie den Zugvögeln ist die Lichtverschmutzung ein Problem. Medizinische Untersuchungen zeigen, dass das ständige Licht in der Stadt uns Menschen krank macht. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass wir in Zeiten der Digitalisierung Licht nur nach Bedarf nutzen, indem wir z.B. durch unser Smartphone Straßenlaternen in der Nacht anschalten können.

#nofracking – Gasförderung, auch ein Bremer Problem

Mein Flyer, 1. Auflage

Der Schutz unseres Trinkwassers und der Gesundheit hat für mich oberste Priorität. Daher muss es ein Verbot für die Gasförderung in unseren dicht besiedelten Regionen geben. Es darf nicht sein, dass die Gewinnmaximierung von Unternehmen wichtiger ist als die Gesundheit der Menschen in unserer Region. Bei jeder Gasförderung wird auch das sogenannte Lagerstättenwasser, das tief in der Erde ist, mitgefördert. Dieses besteht u.a. aus Benzol und Quecksilber und ist hochgiftig. Es  besteht die größte Gefahr, dass es bei der Gasförderung ins Trinkwasser kommt oder zum Teil irgendwo in der Erde verbleibt. Auch durch Anwendungsfehler an der Erdoberfläche kann es zur Verseuchung des Bodens kommen. Da die Aufbereitung des Lagerstättenwassers zu aufwändig und den Energiekonzernen zu teuer ist wird es in alte Bohrungen verpresst. Diese alten Bohrlöcher liegen auch in Wasserschutzgebieten. So wurden 300000 Liter Lagerstättenwasser im Wasserschutzgebiet in Verden verpresst.

Das sogenannte Fracking ist ganz zu verbieten! Beim Fracking werden zusätzlich Chemikalien mit einem großen Druck in die Erde gepresst, um das Gas im Schiefergestein zu lösen. Beim Fördern des Gases werden neben dem Lagerstättenwasser auch die Chemikalien mit nach oben gefördert. Allerdings weiß man nicht, ob nicht ein Chemiecocktail in der Erde verbleibt und unkontrolliert wandert.

Bei jeder Form der Gasförderung kommt es zu Erdbeben, wie wir sie schon in den Landkreisen Verden und Rotenburg haben. Dabei wird Privateigentum und die Infrastruktur beschädigt. Hinzukommt die enorme psychische Belastung für die Bürgerinnen und Bürger. Auch werden die Schäden nie zu 100 Prozent vergütet, so dass Bürgerinnen und Bürger und die Kommunen auf Kosten sitzen bleiben.

Auch Bremen wird in Zukunft stark von den Auswirkungen der Gasförderung betroffen sein. Es wird zurzeit geprüft, ob sich eine Gasförderung in Lilienthal und Grasberg lohnt. Aber auch die Gebiete im Landkreis Verden schieben sich immer stärker an die Stadt. Dabei müssen wir beachten, dass die Gasförderung nach einer Bohrung in die Tiefe dann waagerecht weitergeführt wird. Dies bedeutet, wenn in Lilienthal gefördert wird reicht die Bohrung eventuell weit in die Stadt Bremen hinein. Außerdem erhalten wir unser Trinkwasser zu einem großen Teil aus Verden.
Seit 2011/12 begleite ich das Thema „Fracking“ in der Gemeinde Langwedel. Dadurch bin ich mit verschiedenen Bürgerinitiativen und kommunalen Politikern vernetzt. Darüber hinaus zum Bürgermeister der Gemeinde und zu den Landtags- und Bundestagsabgeordneten der Region.
Hier ein paar interessante Links:

Umdenken bei der Bebauung unserer Stadt

Natürlich ist die Bebauung in einer Stadt, die kontinuierlich wächst, ein wichtiger Hebel für den Umweltschutz. Umweltfreundliche Bebauung, u.a. durch die Nutzung von Regenwasser für Toilettenspülungen, die Begrünung von Carports und Dächern, das Pflanzen von Bäumen in Gärten und Straßen u.ä., Solar- und Photovoltaik müssen genauso beachtet werden, wie Grünstreifen und Parks. Dabei haben Parks neben dem umweltpolitischen Aspekt noch die Funktion ein Ort der Begegnung und des Austausches zu sein. Gerade in die Planungen von Neubaugebieten müssen diese Aspekte einfließen. Hier müssen wir als Gesellschaft mutiger und bei der Umsetzung als Politiker schneller werden.

Lärm macht krank!

Ortstermin an der A27. 80m Lärmschutz fehlen in der Wohnbebauung

Genauso wie uns dauerhaftes Licht krank macht schädigt uns und unsere Umwelt Lärm. Daher muss der Lärmschutz zu den Bahntrassen und zu unseren Autobahnen ausgebaut werden.